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Uebertopf aus Glas

Wir haben ein paar Steine in den Übertopf gelegt, damit es noch interessanter aussieht!

Ein Tag in Hamburg

Bus fahren

Der Bus ist „gerammelt voll“ wie man so schön sagt. Ich habe Glück und einen Stehplatz zum Festhalten an der Stange direkt vor dem Fenster erwischt. Ich drehe mich um und kann so die Menschen und Gebäude an mir vorüberziehen sehen. Nur am häufigen Hin- und Herrucken meines Rucksacks, den ich auf dem Rücken trage, merke ich das Vorbeischieben der anderen Fahrgäste. Obwohl der Bus so voll ist, ist der Geräuschpegel noch zu ertragen. Den Mobilfonen sei dank. Die meisten Leute skrollen auf ihren Handys auf und ab. Draußen ein wildes Treiben. An den Landungsbrücken sind viele Touristengruppen zu sehen, ja es ist Frühling. Es wird fotografiert, manchmal mit Selfie-Stab. Beweise sammeln, dass man dort war. Die Reeperbahn sieht noch etwas winterlich trostlos aus, zu wenig Blumen, einige Läden haben für immer geschlossen. Bei Penny ist was los. Wer denkt im Zusammenhang mit der Reeperbahn schon an Penny? Einige Menschengruppen gehen spazieren, keine Ahnung, was sie hier suchen. Abends wenn die bunte Reklame leuchtet, ist es auf der Reeperbahn auf jeden Fall schöner.

Glasuebertopf mit Steinen

Unser neuer Glasuebertopf mit einer neuen Frühjahrblume, daher unsere schöne Ballonvase.

Fashion

Wir fahren am Kreuzfahrtterminal in Altona vorbei, dort ist es sehr voll. Irgendeine Veranstaltung mit „Fashion“kann ich im Vorbeifahren lesen. An der nächsten Haltestelle wird es noch voller und vorwiegend Frauen mit großen Plastiktüten auf denen „Fashion“ steht steigen ein. Ich überlege kurz, ob ich Lust habe zur Ausstellung oder zum Sonderverkauf zu gehen, entscheide mich aber dagegen. Wahrscheinlich ist die Luft schlecht, es ist zu warm, zu laut und großes Gedrängel. Man kann sich Nichts in Ruhe anschauen, die Luft ist parfum-geschwängert, ideal um Kopfschmerzen zu bekommen. Man, wie sehr habe ich das bunte Modetreiben einmal geliebt! Und jetzt reicht es mir, wenn ich die Menschen beobachten kann. Die ganzen Eindrücke wollen ja auch verarbeitet werden! Liegt es nur daran, dass ich älter geworden bin?

Korkenzieherzweig in Ballonvase

Ballonvasen kommen auch alle paar Jahre in Mode. Wir haben zum Glück gerade welche geschenkt bekommen.

Blumen shoppen

In dem Blumenladen am Bahnhof ist es auch voll, stehenbleiben und in Ruhe gucken gibt es nicht. Immer wieder muss ich für Vorbeihuschende, die auf dem Feierabendweg schnell noch ein paar Blumen kaufen, Platz machen. Die vielen bunten Blumen begeistern mich. Ja, Farbe, ja Frühling, ja es riecht so herrlich. Am liebsten würde ich mindestens 10 Pflanzen kaufen oder auch mehr, aber so viel kann ich nicht tragen. Ich entscheide mich für eine schöne Ranunkel und eine Sternblume. In der Wohnung soll es jetzt auch blühen!

Nebenan im Geschäft für Wohnzubehör oder schlicht gesagt für „Schnickschnack“ ist es auch voll. Ach ja, ich bin hier in der Großstadt. Hier herrscht „Leben“, „buntes Treiben“. Wenn ich mir die Gesichter und das Verhalten der Menschen so angucke, ist „das bunte Treiben“ ganz schön anstrengend. In einer Ecke des Ladens sehe ich bunte Gärtnerhandschuhe und Gartenscheren, ein beliebtes Geschenk für Balkongärtner. In der anderen Ecke einen großen Sonder-Verkaufstisch mit den Resten vom Osterfest. Zu viel oder wollte einfach keiner haben, jetzt greift auch niemand zu, obwohl alles reduziert ist. Aber wer weiß jetzt schon, was nächstes Jahr zu Ostern gebraucht wird. An der Seite Regale mit Glaswaren. Schon haben sie mich: Übertöpfe aus Glas, Ballonvasen, Zylindervasen, Blumenvasen – alles aus farblosem Glas. Ich liebe Glas. Ein fast natürlicher Rohstoff😉, naja, nicht ganz. Ich greife zwei Glasblumentöpfe  und gehe zur Kasse. Die Kassiererin hat gerade einige Zettel ausgebreitet, an die sie Kassenbons tackert. Als sie mich sieht, fängt sie an, alles zusammenzuraffen. „Machen Sie langsam, ich habe Zeit“ höre ich mich sagen. Die Frau guckt mich erstaunt an, während sie alles wegräumt. „Schon gut“ sagt sie. Sie ist ausgesprochen freundlich , packt alles ein und als ich gehe, holt sie ihre Zettel wieder hervor.

Zugfahrt mit der NOB

Wir fahren mit der NOB, Regionalbahn, aus der Stadt heraus, die Besiedelung wird immer dünner. Immer mehr freie Flächen ohne Häuser, das Auge kann ruhig über die Landschaft gleiten und muss sich nicht entscheiden, was es zuerst beobachten möchte. In der Bahn hört man Geschniefe und Geschnaufe, mal wieder Erkältungszeit? Hoffentlich stecke ich mich nicht an. Ansonsten ist es sehr ruhig, obwohl der Zug voll ist, naja, jedenfalls sitzt auf jedem Doppelsitz ein Fahrgast. Sehr angenehm eine Bank für sich zu haben. Im Gegensatz zu den Fahrten im ICE, in dem nach kurzer Zeit ein eintöniges Geklapper der Tastaturen auf den Laptops zu hören ist, öffnet hier niemand seinen Laptop. Weil die Stromanschlüsse fehlen? Aber eigentlich haben Laptops heute gute Akkus. Also wohl eher nicht. Viele Reisende haben Stöpsel in den Ohren, die Augen zu, Feierabendkonzert! Der Rest tippt oder scrollt auf dem Mobilfon, aber das ist zum Glück sehr leise. Die Sitze sind zwar nicht ganz so bequem und die Rückenlehnen nicht verstellbar, aber die Reisenden benehmen sich besser. Sie hinterlassen keinen Müll und sind leise. Sehr entspanntes Nach-Hause-Fahren.

Und dann kommt das Highlight: mein Lieblingsblick beim Überfahren der Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal: Ich sitze hoch oben und gucke hinunter auf den Kanal, es ist klare Sicht, 4 Frachter sind unterwegs, Höfe und Häuser von oben und die Windräder an der Küste…zurück ins Landleben, wieder in Dithmarschen;-)

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der Bus für die Touristen

Der rote Touris-Bus

Ein bisschen Sonne im Frühling ist ein wundervolles Elixier. Die Straßen füllen sich, überall ist Leben, alle Menschen wollen raus, sich bewegen, sich begegnen, dabei sein, aktiv sein.

Neulich waren wir an einem dieser Sonnentage  in Hamburg in der Speicherstadt und  haben seit langem mal wieder so richtig wahrgenommen, weshalb es „pulsierende“ Stadt heißt. Wir haben ja einen „neuen“ Hund, den wir noch nicht so gut kennen und er ist sehr geräuschempfindlich und wird nervös, sobald es lauter wird. Dadurch achten wir besonders auf die Töne um uns herum. Und der Sound einer Stadt an so einem schönen Sonnentag ist etwas ganz Besonderes, wie Musik für Großstadtfans (möglicherweise ein bisschen Metal-Richtung), auf jeden Fall eine Sinfonie der Geräusche.

unterwegs mit Caprio, Motorrad und Fahrrad

Mobil in Hamburg mit Cabrio, Motorrad oder Fahrrad

Zunächst einmal gibt es das Grundrauschen durch den normalen Straßenverkehr, das nur durch die Ampeln in der Lautstärke variiert.  Endlich haben Motorradfahrer wieder die Gelegenheit, lautstark die PS-Stärke ihrer Maschinen zu demonstrieren. Man muss das herrlich sein, die an der Ampel in Scharen wartenden Fußgänger mit ohrenbetäubenden Sound beim Anfahren zu beglücken. Man sieht es unter den Helmen nicht, aber ich vermute, dass sie viel Spaß haben.  Genauso wie die daneben wartenden Cabriofahrer, die endlich wieder „oben ohne“ durch die Stadt kutschieren können. Das gleiche gilt für die roten Touris-Busse. Und die Kettcars, die in der Kolonne auf Stadtrundfahrt unterwegs sind. Gut, dass einigen Organisatoren immer wieder neue Ideen zur Unterhaltung des Städters haben. Spielende Kinder habe ich bis jetzt keine gesehen, nur „Große“;-)

 

Auch einige Fans alter Vespas nutzten die Gelegenheit, ihre Fahrzeuge mit dem typischen Geknatter auszuführen. Und da: ein Elektroauto. Das muss ja auch ein lustiges Gefühl sein in dem leisen Auto zu sitzen, wenn es rundherum vibriert.

Von Hinten rückt das sehr dominante Signal des Martinhorns heran und ist ebenso schnell verschwunden.

Hamburg und Boote

Boote in Hamburg

 

In Hamburg darf natürlich das beruhigende Getucker einiger Hafenschiffe begleitet vom Möwenkreischen und dem leisen Geplätscher der Wellen nicht fehlen. Mir war gar nicht klar, dass man die Möwen in Hamburg so wahr nimmt. Der Hund kläfft jedenfalls mit panisch aufgerissenen Augen, den Schwanz eingezogen, sehr wahrscheinlich kennt er diese herrschaftlichen Geräusche noch nicht. Für ihn ist es eindeutig zu laut, auch wenn mich die Geräusche-Welle angenehm einlullt und mit einem Großstadtgefühl beglückt. Also gehen wir weiter. Ein Blick nach links in den Fußgängerbereich: hier üben ein paar Segwayfahrer Slalom fahren.  Weniger laut, nur das Hin- und Herfahren ist für unseren Hund irritierend. Schade, ich finde es ganz spannend hier zuzuschauen. Ganz so einfach ist Kurvenfahren wohl doch nicht.

Und was entdecke ich dort drüben: Quads, das gibt es doch nicht. Ich dachte, die gibt es nur bei uns auf dem Land.

Also weiter! Irgendwo muss es doch etwas ruhiger sein. Ich versuche es an einem der kleinen Wasserarme.  Hier hinter der Uni für Architektur im Schatten ist es tatsächlich ruhig. Plötzlich legt der Hund sich entspannt auf die Erde, naja, der Kopf geht noch hektisch hin und her, Augen und Ohren sind also auf Empfang, aber das Herz schlägt ruhiger und die Zunge hängt bald nicht mehr vor lauter Erschöpfung heraus.

 

Schattenplatz

Ein ruhiges Plätzchen in Hamburg an einem sonnigen Tag

 

Zwei Jugendliche sitzen auf einer Bank in der Sonne kurz vor uns, plötzlich fangen sie an zu rangeln und schreien, natürlich aus Spaß, was dem Hund aber nicht klar ist. Sofort ist er sprungbereit und zieht wieder hektisch an der Leine um zu ihnen zu gelangen. Als die Jungs das Gebell bemerken, hören sie sofort auf zu raufen, ohne das ich etwas gesagt haben. Wie verständnisvoll!

Eine junge Frau mit Kopfhörern geht an uns vorbei, Barney schaute ihr gelassen hinterher. Hier haben wir also endlich unser ruhiges Plätzchen gefunden.

Von hier aus können wir auf die darunterliegende Promenade in der Sonne gucken und viele kleine Episoden verfolgen: drei Freundinnen, die die Köpfe zusammenstecken und lachen , eine Frau auf der Bank liest ein Buch, ein Kinderwagen wird vorbei geschoben,  das Pärchen diskutiert angestrengt, eine Gruppe älterer Menschen, die distanziert nebeneinander her gehen schweigt, während ein älteres Pärchen Hand in Hand vorbeischlendert und leise redet. Ein junges Paar steht eng umschlungen am Geländer des Fleet, ein Mann genießt beim Spazierengehen sein Eis, während wiederum andere joggend ihre „Eissünden“ ablaufen. Es wird fotografiert, in der Ferne sogar gesungen, die Sonne angebetet und ach ja, die Menschen mit ihren Mobilfonen….

 

Baum in Hamburg

Florales in der Großstadt

Und wenn der Straßenverkehr kurz nachlässt hört man das  entfernte Brummen der Motorsportflugzeuge.  Denn auch sie wollen an diesem herrlichen Tag dabei sein.

 

Hamburg Skateboard

Optimaler Skateboardplatz

Total gestresst flüchten wir in unser Wohnmobil. Schatten! Ruhe! Welche Freude! Doch leider währt die Ferude nicht lange: Der Hund springt entsetzt auf, direkt auf die Polster (daran müssen wir noch arbeiten) und guckt aus dem Fenster.

Blick aus dem Womo-Fenster

Ein Hundeblick aus dem Womo-Fenster

Skateboarder finden diese Ecke ideal, um das Springen über die orangefarbenen Absperrungen zu über: immer wieder das monotone Surren der Rollen, eine winzige Moment Ruhe, dann das Aufschlagen des Skateboardts samt Fahrer auf den Pflastersteinen, ein charakteristisches lautes Geräusch, dann noch Ausrollen und mit den Freunden Abklatschen. Der Nächste ist an der der Reihe: Rollen, Ruhe, Aufschlagen, Rollen, Abklatschen etc. Der Hund bellt und ist nicht zu bruhigen. Super! Nein, nicht super! Wir brauchen eine Lösung!

ein Zug in Hamburg

Ein bisschen Zuglärm

Wir gehen also wieder los und entdecken ein abgesperrtes Gelände. Vielleicht wird es hier etwas ruhiger. Naja, von hinten naht ein mir sehr bekanntes Geräusch: Der Zug fährt vorbei. Klar, die Hafencity liegt in der Nähe des Bahnhofs!

Als nächstes suchen wir eine Bank direkt am Wasser in der Sonne, direkt am Spazierweg. Ein wirklich toller Erholungsplatz.  Hier ist viel los, hier gibt es viel zu beobachten. Das steigert allerdings wieder den Stresspegel unseres Hundes.

ruhiges Plätzchen in Hamburg

Ein schönes Plätzchen zum Ausruhen mit Wasserblick

 

Es gibt nur eine Lösung, ab nach Hause aufs Land. Hamburg ist eine pulsierende Stadt, hier sucht niemand Ruhe. Hier muss man sich auch keine Geschichten ausdenken, hier erlebt am sie. Man muss nur hingucken. Und Hamburg ist so vielseitig, so interessant und so schön und wir müssen noch viel lernen.

Wir werden wiederkommen, immer mal wieder für eine kurze Zeit bis auch Barney sich an ein bisschen Großstadtleben gewöhnt hat!

 

 

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Am 12. November 2011 fand im Unileverhaus für dieses Jahr der letzte Der-Die-Sein-Markt
statt. Auf Wiedersehen im nächsten Jahr.

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Unileverhaus Hamburg untenSamstags stehen wir häufiger auf dem DerDieSeinMarkt im Unileverhaus in Hamburg in der Hafencity. Und in regelmäßigen Abständen kommen Touristengruppen herein und fotografieren das Gebäude von innen, da es ein vielgelobtes Öko-Haus ist. Das verleitete uns natürlich auch, mal ein paar Fotos zu machen.

Unileverhaus im Hamburg

Unileverhaus Hamburg innen

Unileverhaus hamburg lampen

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Noch noch ein paar Bilder dieser wunderschönen Stadt.

König der Löwen Hamburg

Speicherstadt Hamburg

Speicherstadt Hamburg

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Hier noch ein paar schöne Eindrücke von unseren Samstagsspaziergängen in der Speicherstadt.

Hamburg Elbphilharmonie,Speicherstadt,

Hamburg niedriger Wasserstand

Hamburg Speicherstadt

Hamburg Speicherstadt

Hamburg Speicherstadt

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Jeden zweiten Samstag, wenn wir auf dem DerDieSein-Markt im Unileverhaus sind, gehen wir in den Pausen spazieren und genießen die Speicherstadt. Es ist wirklich wunderschön.
Hamburg SpeicherstadtHamburg SpeicherstadtHamburg Speicherstadt

Hamburg Speicherstadt

Geländer Hamburg Speicherstadt

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