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Regale braucht jeder, denn eine Wohnung mit nur geschlossenen Schränken wirkt massiv und benötigt ein paar schöne Blickpunkte. Da wir ja umweltfreundliche Lösungen suchen, haben wir mal wieder ein paar Regale aus Einwegpaletten gebaut. Jetzt wollen wir euch gern mal zeigen, wie vielseitig diese schönen Möbelstücke einzusetzen sind.

weisses Paletten regal

Ein schlichtes Regal, dass wir mit Kalkfarben weiß angemalt und mit passendem Wachs fixiert haben.
Bunte Gläser wirken hier als Hingucker und kommen gut zur Geltung.

Nun haben wir nur ein paar Haken unterhalb des Bords angebracht, ein paar Tassen angehängt und Lebensmittel auf dem Bord plaziert und schon ist es ein schönes Küchenregal.

Anstelle der Tassen hängten wir ein paar Handtücher an die Haken,passende Accessoires auf das Bord und fertig ist das Badregal.

Und auf diesem Bild ist sehr gut erkennen, welche Rolle Farben und Hintergründe spielen. Ich finde es spannend, immer wieder neu zu kombinieren. Auf jeden Fall hoffe ich, euch erfolgreich gezeigt zu haben wie vielseitig Palettenregale sind Wer jetzt Lust hat, selber eines zu bauen, kann uns gern nach Tipps fragen.

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diy Hocker aus Palettenholz

Ja, wir haben mal wieder etwas Neues ausprobiert. Dieses mal ganz tolle Alleskönner: praktische Holzhocker, die praktisch überall zum Einsatz kommen können. Wenn man eine Idee entwickelt, weiß man oft nicht genau, wie sinnvoll und gut die Teile wirklich werden. Bei diesen kleinen Hockern sind wir überrascht worden. Sobald sie fertig waren und wir sie in die Hand genommen haben, fielen uns viele Orte ein, wo wir sie einsetzen können: „Oh, super, endlich ein kleiner Beistelltisch neben dem Sofa. Ja, praktisch, aber auch als Nachttisch zu gebrauchen. Sehr gut, aber eigentlich sind sie ja als Hocker gedacht – überall dort, wo man mal kurz sitzen will…im Bad, in der Küche, in der Stube…“

Hocker aus Palette

Auf jeden Fall sind die Hocker sehr stabil und man kann gut darauf sitzen. Aber das eigentlich Schöne und Besondere sind das Design und die Form. Die Hocker sehen von allen Seiten anders aus. Richtig schön, guckt bitte mal genau hin. Was sagt ihr?

praktischer Holzhocker

Die Hocker sind schwer, das ist auch gut so, dann fallen sie nicht so leicht um. Trotzdem sind sie handlich und können überall eingesetzt werden.

Hocker als Beistelltisch

Auch als Beistelltisch macht dieses „Supermöbel 😉 “ eine tolle Figur. Wir haben bisher zwei Optiken getestet: nur gewachst und geölt. Demnächst wird es wohl auch noch eine weiße Variante geben.
Wie immer gilt: Wer Lust hat, das Möbelstück nachzubauen, kann sich gern melden und nach Tipps und Tricks fragen.
Denn ihr wisst ja: aus alten Materialien etwas selberbauen schont die Umwelt 😉

Stuhl mit Zeitungspapier beklebt

 Neuer Look für einen alten Stuhl: Zeitungspapier für die Stuhlumwandlung

Papier für eine neue Stuhl optik

Ja, endlich haben wir es geschafft und mal wieder einen Stuhl in Decoupage-Technik gestaltet. Vor langer Zeit verzauberten wir einige schlichte, ungeliebte Schränke mit dieser Technik und waren von dem Ergebnis begeistert, wer will kann es hier nachlesen. Doch, wie es so ist, irgendwie kamen wir nicht dazu, noch mal mit dieser Verschönerungsart zu arbeiten. Juchuh, jetzt ist es wieder so weit und es hat Spaß gemacht. Und das Ergebnis ist wunderbar, ein ganz neuer Look für einen alten Stuhl. Nachahmung empfohlen! Meldet euch gern, wenn ihr Tipps braucht.


Stuhl mit Zeitungspapier bekleben

Das ursprüngliche Muster dieses bereits angemalten Stuhls gefiel uns nicht mehr und wir hatten auch keine Lust, den Stuhl mühsam abzuschleifen. Also – was macht man mit einem Möbelstück, das einem nicht gefällt und das man nicht schleifen möchte? Habt Ihr Ideen? Uns fallen dazu zwei Möglichkeiten ein: mit Kalkfarben übermalen, die halten fast auf jedem Grund oder mit Decoupage-Technik arbeiten.

 

Decoupage Stuhl
Und im Prinzip geht es ganz einfach: Zeitungspapier in kleine Schnipsel reißen, mit Kleber, wir verwenden Holzleim, einpinseln und auf den Untergrund legen, danach leicht glatt streichen.
Man kann auch Geschenkpapiere oder Schrankpapier verwenden, egal, das Prinzip ist dasselbe. Nach dem Trocknen lackierten wir den Stuhl mit Klarlack – fertig. Die Oberfläche lässt sich sogar feucht abwischen. Wer will, kann nach dem Aufbringen des Papiers noch ein wenig darauf zeichnen, um dem Ganzen weitere Effekte zu verleihen. Uns reicht es in diesem Fall ganz einfach, nur mit Zeitungspapier-Optik. Und wie lange dauert das Ganze? Das Aufbringen des Papiers dauert circa 3 Stunden, dann 24 Stunden trocknen lassen, das Lackieren nimmt circa 20 Minuten in Anspruch, danach noch mal 24 Stunden trocknen lassen bis der Lack gut ausgehärtet ist.

Viel Spaß beim Ausprobieren! 😉

 

 

Zeichnung Wegweiser

Oh ja, das Leben ist bunt und es gibt viele Möglichkeiten, Wege zu gehen. Wir versuchen es, mit viel Langsamkeit oder wie sagt man so schön: mit Entschleunigung. Das sagt sich so einfach. In der Praxis zeigt sich, dass wir auf dem Land, also im Alltag, unseren eigenen Rhythmus leben. Wenn wir mit dem Auto irgendwo hinfahren, geht es schnell. Das Verkehrsaufkommen ist niedrig, es gibt wenig Ampeln und überall Parkplätze. Im Supermarkt sind die Schlangen kürzer, aber wir haben auch mehr Geduld beim Schlangestehen, schließlich will man sich auch ein wenig Unterhalten und soziale Kontakte pflegen, wenn man Einkaufen fährt. 😉 Das Internet ist langsamer, also haben wir auch hier mehr Geduld. Gerade bezüglich der Netzgeschwindigkeit habe ich das Gefühl, je schneller es wird, desto ungeduldiger werden die Nutzer. Geht es euch auch so?

Jedesmal wenn wir in die Stadt fahren, fällt uns auf, wie hektisch die Menschen herum laufen. Alle sind angespannt, der Geräuschpegel ist enorm, und Zeit anscheinend knapp.
Trotzdem liebe ich die Stadt und ihr pulsierendes Leben – allerdings nur noch für kurze Zeit! Das ist das schöne am Leben: man kann immer mal wieder neue Wege gehen und ausprobieren. Wie denkt ihr darüber?

Heute möchten wir euch mal mit ein paar schönen Blumenfotos erfreuen, denn es ist Sommer und im Garten blüht es fantastisch. Und Blumen tun so gut!
Dalien gehören zu den schönsten Blumen, die ich kenne. Ihre verschiedenen Formen und Farben sehen wir Kunstwerke aus und jede Blume wirkt anders.
Dalien
Wir lieben es im Sommer jeden Morgen eine Runde durch den Garten zu gehen. Ganz langsam, stehen bleiben, die Insekten,Vögel, Wildkaninchen beobachten und uns über die schönen Blumen freuen. Egal wie das Wetter ist, so ein kleiner Rundgang muss sein. Danach geht es mit viel Energie an die Arbeit.
blaue clematis
Die schöne Clematis verziert den nicht mehr so schönen Holzschuppen.

Gladiole
Auch die Gladiolen haben den Weg aus der Erde gefunden und erfreuen uns jetzt in schönen Farben.

Bambus
Den Bambus verschenken wir heute. Er passt nicht so wirklich in unseren Bauerngarten und liebe Freunde haben Ideen, ihn wirkungsvoll einzusetzen.

skizze meer macht frei
Natürlich beschäftigt mich das Meer, schließlich wohne ich den Großteil meines Lebens in Wassernähe. Und so darf es auch gern bleiben. Wenn ich andere Menschen sehe, die gestresst sind, hektisch hin und her laufen, an der Kasse stöhnen, weil sie einige Minuten warten müssen, nervös auf dem Mobilfon skrollen usw. – dann denke ich, „Hallo, entspann mal. Fahr ans Meer oder gucke dir einfach wunderschöne Meerbilder an.  Meiner Meinung nach sollte jeder Mensch eine kleine Sammlung Meer-Fotos auf seinem Rechner haben und bei Bedarf einige Bilder anschauen und seine Gedanken treiben lassen. Meer-Zeit muss sein 😉

Jeder sollte auf seinem Rechner einen Ordner mit Meer-Fotos haben

an der Ostsee
Meer-Gucken kann auch nie langweilig werden;-) Die Wellen sehen immer anders aus, dazu diese fantastischen Wolkenspiele, manchmal sind Schiffe zu sehen, die Farbe des Wassers ändert sich mit dem Wetter… und der weite Horizont trägt die Gedanken davon, nimmt sie mit auf eine endlose Reise. Der Kopf wird frei, tief durchatmen und es geht dem Betrachter gut!
Segelboote aus Treibholz
Neben Meer-Bildern kann man sich auch Wohnaccessoires an seine Lieblingsplätze stellen, damit man jederzeit an Tage an der See erinnert wird. Neben Muscheln, Steinen, Seesand laden Boote zum Träumen ein.
Wie entspannt ihr am liebsten?

Neulich hatten wir Besuch und fantasierten, wie wohl einmal das Leben zukünftiger Generationen aussehen könnte. Dabei waren wir uns einig, unseren Kindern eine Welt mit weniger Konsum, langsamerem Leben, entschleunigtem Arbeiten und vielen sinnlichen Erlebnissen zu wünschen. Nahe liegend, in diesem Zusammenhang einmal über die eigene Situation nachzudenken und eventuell mal wieder ein wenig im Alltag nachzubessern.

Deshalb habe ich beschlossen, eine kleine Serie „Nachhaltig und umweltbewusst leben“ zu schreiben. Ich beginne mit Einkauf von Lebensmitteln.

Wochenmarkt in albersdorf

Lebensmittel

Ein Satz ist für unsere Kaufentscheidungen sehr von Bedeutung: „Der Konsument hat die Macht. “ Und genau das stimmt: mit jedem Einkauf entscheiden wir, welche Produkte sich auf dem Markt durchsetzen. Auch wenn man dazu neigt, die eigenen Entscheidungen als unbedeutend einzuschätzen: auch die große Masse setzt sich aus lauter Einzelentscheidungen zusammen. Jede einzelne Entscheidung zählt.

Gemüse auf dem Wochenmarkt

Und wir haben eine feste Vorstellung davon, welche Art Lebensmittel wir unterstützen wollen. Dabei handeln wir beim Einkaufen nach folgenden Regeln:

  1. Wenig Fleisch essen und möglichst regional einkaufen. Keine Massentierhaltung unterstützen. Eier aus biologischer Freilandhaltung mit gutem Futter. Inzwischen essen wir maximal 3 Tage die Woche Fleisch und dann kleine Portionen. Gemüse und Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln und Reis sind der Hauptbestandteil unserer Mittagessen.
  2. Wir kaufen das meiste auf dem Wochenmarkt im Nachbardorf ein. Dabei sind die Gemüsesorten und auch das Fleisch nicht Bio-zertifiziert, weil die Zertifizieserung für viele kleinere Betriebe zu teuer ist, aber die Gemüsebauern und Viehwirte überzeugen uns mit ihren Konzepten.
  3. Dabei ist auch der Gebrauch von mitgebrachten Einkaufstaschen sehr wichtig, es freut uns, dass allgemein ein Umdenken in Bezug auf Plaktikverpackungen stattfindet.
  4. Auch die Brotwaren sind nicht zertifiziert aber qualitativ hochwertig und aus Vollkornmehl und echtem Sauerteig in einer kleinen Bäckerei gebacken. Man merkt den Qualtitätsunterschied sofort, man ist viel schneller satt.
  5. Der Großteil der Produkte die wir kaufen, sind unverarbeitete Lebensmittel. Es ist einfach gesünder und günstiger, selber zu kochen.
  6. D.h. wiederum, wenig Fertigprodukte. In Fertigprodukten sind uns zu viele Zusatzstoffe, die wir nicht kennen und wollen.
  7. Kaffee kaufen wir fair gehandelt und Bio, allerdings Supermarktqualität und da sind wir uns nicht ganz sicher, ob das okay ist. Bekommen die Kaffeebauern vor Ort wirklich mehr Geld?
  8. Tee und Gewürze sowie Öle kaufen wir nur in guter Bioqualität.  Gerade in Bezug auf Kräuter, Gewürze und Tee möchte ich keine mit Pestiziden gespritzten Produkte  haben. Und wer gute Gewürze verwendet, weiß, dass man den Unterschied schmeckt und Kräuter in vielen Fällen sogar heilende Wirkung haben. Ebenso wichtig sind hochwertige Öle, die vom Körper einfach besser verarbeitet werden. Da man im Verhältnis zu anderen Produkten wenig Öl, Gewürze und Kräuter benötigt, geben wir hier bewusst mehr Geld aus.
  9. Wasser ist unser Hauptgetränk und wir trinken  meistens Leitungswasser, weil die Qualtität einfach gut ist, es schmeckt und günstig ist. Manchmal legen wir auch ein paar Zitronenscheiben oder Pfefferminzblätter hinein, um ein wenig Geschmack zu haben.
  10. Milchprodukte: wir kaufen nur neutrale Biojoghurts und wenn wir Geschmack wollen, kommen frische Früchte oder selbstgemachte Marmelade hinein. Butter und Sahne nehmen wir in Bioqualtiät, hier haben wir erstmals lästige aber notwendige Verpackungen.
  11. Selberkochen ist zeitaufwendig? Wir kochen grundsätzlich alle Gerichte für zwei Tage, so halbiert sich die Herstellungszeit.
  12. Reis und Nudeln kaufen wir in Plastikverpackungen, hier müssen wir noch nach anderen Lösungen suchen.
  13. Insgesamt gesehen, kaufen wir eher klassische Lebensmittel
  14. Wir kaufen nur einmal die Woche ein. Dazu machen wir einen Essensplan für die ganze Woche und anschließend die Einkaufsliste. Zuerst gibt es Gerichte mit frischen Waren, die schnell verarbeitet werden müssen, am Ende der Woche einfache Gerichte wie z.B. Pellkaratoffeln mit Quark aus Produkten, die länger haltbar sind.
  15. Einkaufen soll stressfrei sein. Wir nehmen uns genügend Zeit um über den Wochenmarkt zu bummeln und auch anschließend in den Geschäften sammeln wir in Ruhe unsere Produkte zusammen. An der Kasse gucken wir interessiert, was andere Leute einkaufen oder genießen einfach das Nichtstun. Wenn man nur einmal die Woche einkauft ist das durchaus möglich.

Brotwagen auf dem Wochenmarkt

Verratet uns gern, worauf Ihr beim Einkauf achtet und was Euch wichtig ist.

 

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