Upcycling-Idee Taucherflossen und Wohnmobilstellplatz in Kiel

Taucherflossen für Blumen
Upcycling macht Spaß, doch manchmal fragen wir uns, wo die Grenzen sind. Was kann man noch sinnvoll verwenden, was werfen wir lieber weg? Jetzt haben wir beim Aufräumen alte Taucherflossen gefunden. Keine besonders wertvollen oder außergwöhnlichen Modelle, sondern Massenware aus Plastik mit Gummieinsätzen. Gerade Plastik ist ausgesprochen umweltschädlich und verrottet nicht. An den Stränden ist massenweise Plastikmüll zu finden, der, obwohl er lange im Meerwasser gelegen hat, kaum beschädigt ist, sonder einfach nur häßlich die schöne Landschaft verschmutzt! Nun ja, wir hatten jetzt eine Idee: wir haben unsere Taucherflossen an die Tür zum Wintergarten gehängt und mit Blumen bepflanzt.
Blumen in Taucherflossen
Das sieht zwar etwas sonderbar aus, aber es regt zum Nachdenken an. Alle Besucher lachen zunächst und wenn wir dann das Gespräch auf Plastikmüll bringen, werden alle zum Nachdenken bewegt. Natürlich auf eine ungezwungene Art und Weise. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte.
upcycling fuer den Garten
Das ganze Bild haben wir noch ein wenig verfeinert, indem wir ein Herz aus Ton an einer Flosse befestigten. Ja, ich denke, man kann sich daran gewöhnen. Was denkt ihr?

Wohnmobilstellplatz in Kiel

wohnmobilstellplatz in Kiel

Neulich waren wir mal wieder in Kiel und wollten mit unserem Wohnmobil dort übernachten. Im Internet hatten wir den Stellplatz Bella Vista in Kiel entdeckt. Die Lage ist ideal, zentral,d.h. nur wenige Autominuten vom Zentrum entfernt und direkt am Kanal mit Blick auf die Schleusen. Optimal um Schiffe hautnah zu erleben, die riesigen Frachter fahren direkt vor den Wohnmobilen vorbei. Beeindruckend!
Wohnmobilstellplatz wik
Allerdings hat der Platz auch einen großen Nachteil: es ist wahnsinnig laut. Das Schiffe laut sind, wussten wir von den anderen Steillplätzen am Nord-Ostsee-Kanal. Aber hier hört man, wie die Schiffe bis nachts entladen werden und ab morgens um 5 Uhr rollten die LKWs in Schlangen an, um die Ladungen abzuholen.
schiffe auf dem Nord-ostsee-Kanal
Beim Bezahlen am nächsten Morgen erzählte der höfliche Inhaber(?) oder Mitarbeiter, dass man normalerweise beim Ankommen darauf hingewiesen wird, dass es dort sehr laut ist. „Kein Platz für Menschen mit Porzellangehör“ – okay, wir sind spät angekommen und wussten es nicht. Doch es ist der einzige Stellplatz in Kiel und der Platz wird privat betrieben, d.h. er gehört nicht der Stadt Kiel. Insofern kann man froh sein, dass es überhaupt einen Stellplatz gibt und beim nächsten mal werden wir unsere Ohren mit Oropax schützen. Der Ausblick ist wirklich einzigartig für Menschen, die das Wasser und Schiffe lieben.

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