Weihnachtlicher Modeschmuck aus alten Venyl-Schallplatten

Kettenanhänger Tannenbaum aus Venyl

Kettenanhänger Tannenbaum aus einer alten Vernyl-Schallplatte

Es gibt unendliche viele Ideen, alte Venyl-Schallplatten zu recyclen: eine heißt Modeschmuck daraus herstellen. Man kann verschiedene Formen mit einer einfachen Laubsäge aussägen, an den Kanten feilen und Löcher für Aufhänger hineinbohren. Der Vorteil dieses Materials liegt darin, dass die Teile ganz leicht sind. So kann man auch große Ohrhänger tragen, ohne dass sich die Ohrlöcher ausweiten.

Kettenanhänger Elch aus einer alten Venyl-Schallplatte ausgesägt

Kettenanhänger Elch aus einer alten Venyl-Schallplatte ausgesägt

Auch der Elch gilt als weihnachtliches Symbol.

Stern-Ohrhänger aus einer alten Schallplatte

Stern-Ohrhänger aus einer alten Schallplatte

Tannenbaum-Ohrhänger, Recycling

Tannenbaum-Ohrhänger, Recycling aus alten Schallplatten

Unsere Kettenanhänger hängen im Moment meistens an Kauschukbändern. Wer weitere Modelle sehen möchte, darf sich gern unsere Internetseite angucken.

Schmuckreihe „Rügen“

Als wir letztes Jahr auf Rügen waren, siehe auch unsere Berichte hier im Blog, gingen wir viel am Strand spazieren und konnten unsere Leidenschaft, das Sammeln von Holz, Glas und Steine freien lauf lassen.
Wir wussten nicht so recht, was wir mit den Holzteilen anfangen sollten.

Dann hatten wir die Idee, daraus Modeschmuck herzustellen. Das Holz eignet sich gut dafür, weil es sehr leicht und durch das Wasser glatt geschliffen ist. Also bohrten wir Löcher hinein und zogen ein Kautschukband durch. Das sah zwar ganz nett aus, war aber nicht so der „burner“. Wir fingen an die Strukturen der Holzteile mit Goldschellack zu bemalen und mit 925 Silberteilen zu verzieren. So sah die ganze Sache schon anders aus. Unseren Schmuck bezeichneten wir dann als Schmuckreihe Rügen.

Anhänger Ruegen

Kettenanhänger Rügen mit Treibholz und silbernen Schmuckteilen

 

Armband aus einer Bierdose

Im Schmuckbereich haben wir mit verschiedenen Materialien gearbeitet, die nicht alltäglich sind. Hier mal wieder ein Beispiel unseres Schaffens. Auf dem Markt gibt es viele farbige Getränkedosen. Eigendlich sollte man diese ja wieder dem Rohstoffkreislauf zuführen, aber im weitesten Sinne tun wir das ja auch, nur in anderer Form.
Die Dosen wuschen wir aus und schnitten mit einer Schere den Deckel und den Boden ab. So erhielten wir eine dünne, rechteckige Aluminiumfolie. Die Außenseite ist farbig bedruckt, auf der Innenseite ist das blanke Aluminium zu sehen. Nun mussten wir uns über die Breite und Form des Armbandes Gedanken machen. Wir entschieden uns dann für eine schmale Variante.

Um die Einzelteile zu bekommen, zeichneten wir mit einem dünnen Filzstift auf die „Innenseite“ die Größe der einzelnen Kettenglieder auf, (Schachbrettmuster 2,0 x 2,0 cm). Diese schnitten wir mit einer Schere aus. Die Kanten sind etwas scharf, aber das lässt sich mit feinem Schmiergelpapier(800 Körnung) schnell abrunden.

Rechteck aus einer alten Bierdose für ein Armband

 

Die einzelnen Teile wollten wir mit Spaltringen zusammenbringen. Dafür müssen dementsprechende Löcher an jeder Ecke gebohrt werden. Da wir mehere Armbänder herstellen wollen, haben wir uns hierfür eine Bohrschablone gebaut. So ist die Bohrung immer an der gleichen Stelle und wir konnten auch 10 Teile gleichzeitig bohren.

Bohrschablone um Löcher in die einzelnen Armbandglieder zu bohren

 

Einzelnes Armbandglied liegt in der Bohrschablone

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Fertig gebohrtes Armbandteil aus Aluminium

 

Die einzelnen Teile haben wir dann mit versilberten Spaltringen verbunden. Damit das Armband stabiler wird, nahmen wir immer zwei Blechteile, die wir immer mit den blanken Seiten montierten. So ist das Armband beidseitig farbig. Für die Enden schrägten wir die Seiten leicht an. Die Verschluss ist ebenfalls versilbert.

Fertiges Armband aus einer alten Getränkedose

Wer sich für weitere Modelle interessiert, sollte sich unsere Website ansehen: http://schmuck.restyled-by-ams.de/metallschmuck.html

Herstellung von Schmuck aus Bein (Knochen)

Wir sind immer mal wieder auf der Suche nach anderen Materialien. Beim stöbern im Internet sind wir auf Indianerschmuck aufmerksam geworden, der aus Bein (Tierknochen)hergestellt wurde. Knochen wurden schon in grauer Vorzeit dazu verwendet, Werkzeuge, Pfeilspitzen und auch Schmuck herzustellen. Scharmanen, Medizinmänner und andere Heilige nutzten Knochen und Knochenmehl für mystische oder heilende Zwecke.

Dieses machte uns neugierig und wir mussten das alte Material ausprobieren. So kauften wir uns Knochen (Beinknochen), entfernten Knochenmark und kochten sie in Salzwasser ca. 3 Stunden ab. Das Ergebnis waren fast weiße Knochen. Nun konnten wir beginnen, das Material zu bearbeiten. Als erstes sägten wir mit einer Eisensäge eine Scheibe ab. So bekamen wir einen Ring mit unregelmäßgen Formen.

Eine abgesägte Scheibe von einem Knochen

 

Damit konnten wir aber noch nicht so viel anfangen. Wir sägten als nächstes von dem Knochenstück in
Längstrichtung eine Scheibe ab. Es entstand ein Plättchen in 2mmm Stärke.

Abgesägtes Stückchen eines Knochenrings in Längsrichtung

 

Mit einer Laubsäge sägten wir zwei kleine Fledermäuse aus, die als Ohrhänger Verwendung fanden.

Negativform einer ausgesägten Fledermaus aus Bein, Knochen

 

Fledermaus-Ohrhänger aus Bein -moderner Modeschmuck für mutige Frauen

 

Ergebnis dieses Experiment: Das Knochenmaterial ist sehr hart und stabil. Es lässt sich mit geeignetem Werzeug (am besten aus der Metallverarbeitung) gut bearbeiten. Wer weitere Modelle sehen möchte, darf gern auf unserer Internetseite gucken: http://schmuck.restyled-by-ams.de/knochenschmuck.html

Minibilderrahmen aus Bierdosen

Minibilder

Verschiedene Arbeitsschritte zur Herstellung von Minibilderrahmen:
Zuerst nehmen wir uns eine Bierdose und schneiden jeweils den Deckel und den Boden mit einer Haushaltsschere ab. Vorsicht, die Kanten sind scharf! Wir erhalten somit ein rechteckiges Aluminiumstück. Aus diesem Teil schneiden wir uns Streifen mit einer Höhe von 3,0 cm und dann wiedrum ein kleines Rechteck mit einer Länge von 3,6 cm. Die Maße ergeben sich aus der Größe des Bildes.

 Jetzt zeichnen wir auf dem zugeschnittenen Aluminiumstück zwei Diagonale, um das Bild zu zentrieren.

Hier sieht man, dass wir einige Motive auf weißem Papier ausgedruckt und anschließend laminiert haben. Jetzt wird das Bild mit einem kleinen weißen Rand ausgeschnitten.

Das Bild wird auf das Aluminiumstück gelegt. Anschließend werden die Ecken abgeschnitten.

Nun muß man nur noch den Aluminiumrand umlegen. Dazu biege ich das Aluminium zunächst gegen eine stabile Kante, z.B. eines Geo-Dreiecks.

Mit dem Griff einer Schere drücke ich die umgebogenen Kanten noch einmal fest an.