Schmuck aus Kronkorken

Einfacher Schmuck aus Kronkorken.
Seit längerem haben wir Kronkorken gesammelt um sie eigentlich dem Alteisen zuzuführen. Aber wir dachten uns, das man diese Teile auch für entwas anderes gebrauchen könnte und so bewahrten wir sie auf, wie schon so mach andere Dinge.
Die Herstellung ist eigentlich ganz einfach. Zuerst bohrten wir ein Loch seitlich in die Umbörtelung, ca. 0,8 mm im Durchmesser. Durch dieses Loch steckten wir einen Bindering und an diesem befestigten wir einen Ohrhaken aus vergoldetem Messingdraht. Schon ist ein ungewöhnliches Schmuckstück fertig. Man kann so zum Beispiel seine Lieblingsmarke immer zur Schau stellen.

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Pappmaschè

Pappmaschè kennen wohl viele noch aus Ihrer Kindergarten- oder Schulzeit, wo wir z.B. Luftballone aufpusteten, und diese dann mit Papierschnipseln oder richtigem Pappmaschè beklebten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Pappmaschè herzustellen. Wir beschreiben hier eine, mit der wir am besten arbeiten können.

Zuerst rührten wir Tapetenkleister nach angaben des Herstellers an, mittlere Tapentenstärke reicht. Den Kleister gibt es inzwischen auch aus ökologischen Grundstoffen. Das Zeitungspapier rissen wir in ca. 2,00 cm breite Streifen und diese wieder in 2,00 cm große Stücke. Die Größe der Papierschnipsel ist abhängig davon, wie fein oder grob die Struktur werden soll. Je kleiner die Schnipsel, umso besser lässt sich nachher die Masse modellieren.

Die Papierschnipsel vermischten wir nach und nach mit dem Kleister. Je mehr Papier man in die Masse gibt desto fester wir diese. Ist die Pampe zu dick geworden, gibt man einfach wieder etwas Wasser und Kleister hinzu und das Ganze wir wieder geschmeidig.

Wir benutzen das Pappmaschè hauptsächlich um vorgefertigte Formen zu überziehen, dafür muss die Masse etwas streich-fähig sein. Möchte man damit Figuren modellieren, sollte die Masse etwas fester sein. Nicht verzweifeln, wenn es nicht gleich klappt, man muss schon ein wenig ausprobieren. Wer kleinere Teile hat, kann diese auch im Backofen trocknen, so etwa bei 50°, ist aber nicht unbedingt zu empfehlen, da die Masse bei zu schnellem trocknen reisst.

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Maschinenzubehör 3

Heute mal wieder ein kleiner Beitrag für Maschinenzubehör. Für unsere Schmuckreihe Strandgut haben wir nicht nur Metall und Glas verwendet, sondern als Träger auch MDF (siehe Material). Wie Ihr vielleicht schon gesehen habt, klebten wir unsere Glassplitter auf runde Plättchen aus diesem Werkstoff. Diese Rund Form haben wir mit Hilfe eines Kreisschneiders für die Bohrmaschine bekommen. Es gibt in jedem Baumarkt Sortimentspackungen mit verschiedenen Durchmessern. Wir suchten uns eine Größe aus und spannten diese in eine Bahrmaschine, die wiederum in unserem Bohrständer steckte.

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Das Werkstück muss, wie schon bei Topfsenker beschrieben, befestigt werden. Unter die Holzplatte legten wir noch ein Holzstück, weil wir durch die Platte durchsägen und dann nicht nur den Bohrtisch beschädigen, sondern auch den Kreisschneider. Die Bohrmaschine anschalten und gleichmäßig durch die Holzplatte nach unten drücken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es bleibt immer ein kleiner Rand stehen, den man aber mühelos mit einer Feile oder Sandpapier entfernen kann.

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An dieser Stelle der Hinweis, wenn man mit Maschinen arbeitet, immer an die Sicherheit denken und keine Experimente eingehen.

Schmuckreihe „Strandgut“

In unserer neuen Schmuckreihe gibt es nicht nur Anhänger, sondern auch Ohrhänger und Armbänder. Erst einmal zu den Ohrhängern. Zu dem im vorherigen Artikel vorgestellten Anhänger gibt es farblich angepasst Ohrhänger, diese wurden auf die gleiche Weise hergestellt. Aus einer Weissblechdose schnitten wir zwei etwa gleich große Metallstücke aus, welche mit einer Feile geglättet wurden. Wir vergaßen zu erwähnen, dass die Oberflächen mit Stahlputzwolle poliert wurden. Auf die Oberfläche klebten wir kleine Glasstücke, die der Scherbe auf dem Anhänger ähnlich sahen. In die Grundplatte bohrten wir ein Loch für den Bindering, in diesen fädelten wir einen Ohrhaken aus versilbertem Messingdraht.

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Wie wir schon bei dem Anhänger schrieben, ist jedes Schmuckstück ein Unikat. Wie Ihr auch bei dem Ohrhängerpaar seht, sind diese nicht identisch.

Schmuckreihe „Strandgut“

Für die bisherigen Accessoires benutzten wir als Träger für die Glasscherben eine kleine Metallplatte. Für Liebhaber von anderen Materialien gibt es auch Anhänger aus Holz, in diesem Fall Pressholz oder MDF (Erklärung MDF unter Material). Wir entdeckten dieses Material als dünne Platte im Baumarkt und nahmen sie erstmal mit, ohne zu wissen was wir daraus machen.
Aus dieser Platte sägten wir mit einem Kreisschneider runde Scheiben aus. Die Scheiben feilten und schmirgelten wir glatt und bohrten ein Loch zur Befestigung eines Kautschuk- oder Seidenbandes hinein. Auf die Scheibe klebten wir wieder ein Glasstück. Die Holzscheibe lackierten wir mit Klarlack und für Freunde von Farbe malten wir einige Scheiben mit Acrylfarbe in rot, grün und blau an.

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