Maschinenzubehör

Im vorangegangenen Artikel über die Maschinen haben wir auch das Thema Zubehör angesprochen. Um bestimmte Effekte oder Oberflächen zu erzielen, gibt es unterschiedliches Zubehör. Die Holzoberflächen können mit verschiedenen Schleifmitteln bearbeitet werden. Es hängt immer davon ab, welche Qualität man erreichen möchte. Je glatter die Fläche nachher sein soll, desto öfter muss man schleifen und dafür braucht man Schleifpapier mit unterschiedlicher Körnung.

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Die erste Bearbeitung beginnen wir mit einer groben Körnung. Die Bezeichnung steht meist auf der Rückseite des Schleifpapieres. Je kleiner die Zahl, desto grober das Schleifmittel. Also 40 bedeutet ganz grob oder 1000 sehr fein. Dabei ist es egal ob wir Handschleifmittel oder Maschinenschleifmittel benutzen.

Beim Kauf ist aber auch darauf zu achten, ob es sich um Trocken- oder Nassschleifpapier handelt. Trockenschleifpapier ist für Holz und Kunststoffe, Nassschleifpapier für alles andere.

Protestant- Protestantin

Am Anfang unseres künstlerischen Schaffens haben wir uns überlegt, ein Dauerprotestantenpaar zu gestalten. Diese Figuren sollten verschiedene ungelöste Umwelt- und politische Themen darstellen. Da sie eine sitzende Position haben, stellen sie auch das „Aussitzen“ unserer unglösten Probleme dar. Als Grundlage nahmen wir wieder unsere Kunststoffstühle, alte Klamotten, Pappe zum Stabilisieren und Papier zum Füllen.

Protestant Unterteil

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Wir begannen die Klamotten mit Pappröhren ersteinmal in Form und in eine stabile Lage zu bringen. Die Stühle sind mit einem Tuch abgedeckt, das wir am Stuhl befestigt und auf einer Holzplatte festgetackert haben. Darauf wurde erst das Unterteil der Figuren befestigt und dann das Oberteil aufgesetzt. Die Teile tackerten wir dann zusammen. Die Feinabstimmung erfolgte dan mit Zeitungspapier. Alle Hohlräume, „Gelenke“ wie die Kniee wurden geformt und angepasst.

Das die Figuren keinen Kopf haben ist Absicht, hier wollten wir darstellen, das wir trotz aller Probleme nicht den Kopf verlieren sollten.

Als alles ausgefüllt war und die Stoffe und Klamotten zurechtgezupft usw. waren, begannen wir die Sachen mit flüssigem Gips zu streichen. Die ersten Versuche scheiterten daran, dass der Gips zu fest war und zu schnell trocknete. Ist er zu flüssig, bleibt er nicht an den Sachen kleben. Also haben wir solange probiert, bis das Ergebnis zufriedenstellend war.
Die Prozedur mit dem Gips haben wir mehrmals gemacht, da der Gipsbrei hier und da abbröckelte . Zun Ende hin waren ca. 4 Schichten übereinander „gemalt“. Das Ganze musste jetzt mehere Tage trocknen.

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Jetzt konnten wir die Figuren das erste mal mit Dispersionsfarbe streichen. Dieses funktionierte ganz gut, so dass die Figuren durch die Farbe noch mehr halt bekamen. Die weibliche Figur bemalten wir dann schwarz, auch um einen Kontrast zwischen den Objekten zu bekommen.

Um konkrete Umweltschädigungen zu zeigen, stellt wir hinter die Figuren abgestorbene Äste. An diesen ließen sich auch noch Schilder befestigen ,auf denen wir unsere Forderungen visualisieren konnten.

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Beide Figuren erhielten noch einen Schutzanstrich aus Ökolack. Die Oberfläche ist dadurch stabiler und lässt sich leichter pflegen.

Küchenbuffet 50ger Jahre

Als wir unsere Werkstatt anmieteten, konnten wir uns auf die Suche nach Möbeln machen. Zuerst stöberten wir bei Haushaltsauflösern und Entrümplern, dabei entdeckten wir alte Küchenschränke aus den 50er und 60er Jahren. Der Zustand der Möbelstücke war noch gut, so dass eine Aufarbeitung sinnvoll war.

Orginal Zustand

Zuerst entfernten wir das aufgeklebte Schrankpapier und Dinge, die nicht zum Schrank gehörten. Danach begannen wir die alten Farbschichten mit einem Exenterschleifer abzuschleifen. Beim Schleifen stellten wir fest, dass das Möbelstück schon mehrmals überlackiert worden war. Die Farbschichten ließen sich aber sehr leicht entfernen. Nachdem die Lacke fast runter waren, wischten wir den ganzen Schrank feucht ab, ließen ihn trocknen und arbeiteten ihn mit feinem Schmiergelpapier per Hand nach.

Oberteil vorgestrichen

Unterteil vorgestrichen

Nun konnten wir endlich mit dem Wiederaufbau der Lackierungen beginnen. Als erstes begannen wir mit dem Voranstrich. Da wir bis auf das rohe Holz abgeschliffen haben, zog die Farbe mehr ein als erwartet, so dass wir ihn zweimal vorstreichen mussten. Zwischen den Anstrichen schliffen wir die erste Lackierung einmal über, damit die Oberfläche wieder glatt wurde. Die Zweite Schicht deckte besser und wir konnten die Farben jetzt durchtrocknen lassen und danach nochmal mit feinem Schmiergel überarbeiten.

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Jetzt mussten wir uns für eine Farbe entscheiden. Wir wollten fröhliche und farbenfrohe Möbel herstellen und so entschlossen wir uns für „knallige“ Farbtöne. Die Seitentei und Türen lackierten wir in „Himbeerrot“, das Innenleben und den Korpus in Orange, so dass die Türen eine Umrahmung bekamen.

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